Sonntag, 6. Mai 2012

Frühling in Bleau

Frühling in mir. Frühling in Bleau. So einfach ist es, wenn es einfach ist. Und manchmal "fühle ich den Vogelflug wie zwei luftige Kugeln unter den Achseln." Die Metapher gehört Peter Handke.
Die Flugmeilen gehören mir. Bewegte Bilder folgen ...

bleau-1

Mittwoch, 8. Februar 2012

Adam Ondra: He is human!!

Love this VIDEO from your first Bleau-Trip, Adam. It makes you really human that you share moments of your approach to the magic of Bleau in "L`angle allain, 5+" and "Marie Rose, 6a" - and it makes you a even bigger, because now we know that your values of climbing are beyond numbers and facts.



Climbing with Jacky Godoffe ...



Flashing 8b+ in Bleau

Video #3: BD athlete Adam Ondra bouldering in Fontainebleau, France from Black Diamond Equipment on Vimeo.

Dienstag, 6. Dezember 2011

Der Mensch hat Angst vor Sachen, die er nicht versteht

Montag, 21. November 2011

Ein Herbsttag wie ein Gemälde

Morgens vom Schneebergdörfl durch den dichten Nebel über den Novembergrat auf das windstille Plateau. Als wir zu Mittag wieder herunten waren, hatte sich auch hier der Nebel verzogen und ließ vereinzelt ein paar Sonnenstrahlen durch, die zwar nicht für Wärme jedoch für Licht sorgten, das sich in tausenden Eiskristallen brach.

P1030663-21

zum Vergrößern anklicken!

Montag, 3. Oktober 2011

Die Erinnerung ans Meer

"Die Erinnerung ist wie ein Hund, der sich hinlegt, wo er will", schreibt Cees Noteboom in den "Ritualen". Was er verschweigt, ist, dass dieser Hund immer nur im Gegenlicht Platz nimmt - dadurch eine Diesigkeit entsteht, wie hier in diesem Bild.

Foz do Lizandro
- ein Leben mit Freunden am Strand. Ein Fest mit Freunden am Strand. Ein Leben wie ein Fest. Ein paar Tage und eine Nacht. Sitzend vor dem großen blauen Buch. Darüber das milchige Sonnenrund. Und morgens der Nebel. Und der Wind mit salziger Zunge. Und im Off, egal, wo man ist, immer das gleichmäßig dumpfe Gestöhn des großen Getiers, wenn es seine glitzernden Wellenglieder in den Sand wirft. Immer und immer wieder. Ich zucke mit der Wimper. Der Augenblick als Ohrenritual.

gegenlicht

Zur Vergrößerung Bild klicken ...

Mittwoch, 14. September 2011

Stoamandl trifft Stoabock

... so geschehen gestern nach einem langen Arbeitstag in unserer Route am Gosaukamm. Am Ende des Tages, am Anfang der Vollmondnacht. Entrisch!

DSCN0539

Am Ende des Tages. Stoamandl trifft Stoabock

Am Ende der Nacht: Stoamandl mit Stoasock

DSCN0468

Ein paar mehr Bilder aus der Vertikalen gibts seit Kurzem übrigens
auch hier.

Dienstag, 6. September 2011

Trad Climbing in Ceusse

Arnaud Petit zeigt, wie es geht. Wunderschöne Aufnahmen, wunderschöne Abläufe und ein saftiger Sturz ganz am Ende. Ziemlich cool!



thx to Andreas Jakwerth for showing me ;-)

Dienstag, 30. August 2011

Peace One Day 2011. Greift zu den Tauben!

Am 21.9.2011 ist es soweit!

Wir haben uns an den Krieg gewöhnt. Er ist uns, die wir im relativen Frieden leben, vertrautes Hintergrundgeräusch, seit wir unsere Nachrichten global beziehen. Und er bewirkt höchstens ein kurzes Innehalten, wenn Opfer im Großformat eingeblendet werden, bevor wir unseren üblichen Geschäftigkeiten weiter nachgehen.

Wir tun nichts, weil wir uns machtlos fühlen. Weil der Krieg seit jeher so dazugehört, dass wir uns eine Welt ohne ihn – den „Vater aller Dinge“, wie Heraklit ihn nannte – nicht vorzustellen wagen.

Wir tun nichts, weil wir nicht wissen, dass es auch anders geht. Deshalb sind Vorbilder wie „Peace One Day“ oder die Childrens International Summer Villages (CISV) so wichtig. Doris Allen realisierte 1951 einen Traum, den Jeremy Gilley mit Peace One Day seit 1999 weiterträumt.

Was ihn vom „Weltmilchtag“ unterscheidet, ist, dass sein Vorbild die Welt verändern kann. Sogar in einem Land wie Afghanistan konnte 2010 durch die Einbindung der Taliban die Gewalt an diesem Tag um 70% reduziert werden. Ein Unterschied, der für viele Menschen über Leben und Tod entscheidet.

„If we can succeed in reducing the level of violance for one day we can show what a more permanent and stable ceasefire can mean. We can build the foundations for lasting peace.“

Tun wir was. Reden wir davon. Parteien-, Grenzen-, Kulturen-übergreifend.



Am 21. September geht Peace One Day zum ersten Mal auch in Österreich über die Bühne: Am Mariahilfer Markt (vor der Mariahilfer Kirche), Mariahilfer Straße 55, zwischen 15 und 21 Uhr.

Event-Koordinator für die Wiener Veranstaltung ist der sehr engagierte Thomas Kunz. (www.peaceoneday.at; mailto:contact@peaceoneday.at). Er freut sich über eure Anregungen, Unterstützung, Feedback und natürlich eure zahlreiche Beteiligung.

Spread the word!

Montag, 22. August 2011

The revolution will not be televised

Freitag, 29. Juli 2011

Milow & Jack Johnson in Wiesen

Gestern abend in Wiesen. Die Wiesen in Wiesen keine Wiesen sondern Morast. Auf der Bühne alles rund, klar, cosy. Viel Meer und Sonnenuntergänge, während es draußen friedlich vor sich hinregnete. Alles passt. Wie damals in Galeta Gonzalo. Jack Johnson war wie ein warmes Tuch, in das man sich hüllen konnte. Und Milow, der supporting act, ein junger Vogel im patagonischen Regenwald.

Und weil alles so gut lief, gaben sich beide ein wunderbares Duett und Milow schenkte uns am Ende von YOU & ME sogar eine Zeile, die sonst nirgends aufscheint. Eine Zeile, die sich gewaschen hat, wie ich meine:

"I really wish that you were cooler. Not just cool but really cool. So I could put you in my freezer and microwave you when I am old."

Dienstag, 5. Juli 2011

Mammut Expeditionsschlafsäcke günstig abzugeben!

ACHTUNG: Wir verkaufen unsere Mammut/Ajungilak 5 Season Dauenschlafsäcke! Und bitten um Angebote. Sie waren nur 3 Winternächte ohne Zelt im Einsatz.

We sell our Mammut/Ajungilak 5 Season Down Sleeping Bags! and ask for offers. Used not more than in 3 cold winter nights without tents. They are perfect for Expedition Basecamps, but a bit too heavy, bulky for our needs.

mammut

Unser Resumee: Sind sind toll, nur leider für unseren Bedarf etwas zu warm, zu groß, zu schwer. Wie gesagt: der perfekte Basislagerschlafsack für Expeditionen (bis -40°), aber nicht der ideale Begleiter, wenn man über auf einer Höhe von 4000-6000 m alles (Schlafsack, Seile, Pickel, Steigeisen, Verpflegung, etc.) selber schleppen muss. Länge: Beide 195cm

NEUWERT: 750 EURO.
Value when new: 750 EURO

Asking price: realistic, reasonable, around 500 EURO

Montag, 4. Juli 2011

Frauen und Fußball?

Mir tut es ehrlich gesagt leid, dass solche Dinge bei einer Weltmeisterschaft passieren. Man muss sie jedoch mitberücksichtigen, wenn man über das Niveau des Frauenfußballs ernsthaft diskutieren will. Wenn jemand einen Ball im Strafraum 5 Sekunden lang ungestraft halten darf, dann sinkt dieses nicht nur blitzartig, man muss auch die Zurechnungsfähigkeit der SchiedsrichterInnen in Frage stellen.

Ein Meilenstein jedenfalls.

Freitag, 27. Mai 2011

Hu-Hu-Hooligans. Falscher Fokus.

Sehr geschätzter Herr Thurnher,
Toleranz hat mit Duldsamkeit nicht zu tun, d‘accord. Und mit der Bequemlichkeit soll sie sich niemals ins Bett legen und spezifisch österreichische Ungeheuer zeugen. Deshalb ist es nur legitim, den eigenen Toleranzbegriff auszuloten und – wie Sie schreiben „vom Toleranten zu verlangen, dass seine Toleranz bis an die Grenze des ihm Erträglichen geht.“

Anstatt diese Grenze im konkreten Fall mit den Rapid Hooligans abzuschreiten, ziehen Sie es vor – den Gesetzen des Essays folgend – einmal um die Welt herum zu streunen und das Vermummungsthema nicht nur an Burka- und BartträgerInnen, sondern auch an anonymen Postern festzumachen. Das bliebe Ihnen unbenommen, würden Sie nicht gleichzeitig (und vielleicht sogar als Folge Ihrer Streifzüge) das skandalöse Detail der bei den Hooligans verwendeten „begrifflichen Nebelgranaten“, wie Sie es nennen, übersehen. Es geht hier wohlgemerkt nicht um Spruchbänder, die den Vorstand oder den Trainer kritisieren, sondern um jene Elemente, die ungestraft Schals hoch und ins Fernsehbild halten dürfen, auf denen Folgendes zu lesen ist: „Tod und Hass dem FAK“. Die Grenze des für mich Erträglichen wird hier überschritten. Wer zulässt, dass diese Form von Sprachgewalt gesät wird, wird Krieg ernten. Ich lehne mich aus dem Fenster und meine: Das ist ein Strafdelikt! Der Platzsturm war dagegen ein Lercherlschas.

Als Leserbrief am 27.5.2011 an den Falter abgeschickt

Dienstag, 10. Mai 2011

Noises from Everest

Laut www.bergsteigen.at verbucht der britische Bergsteiger Kenton Cool seinen 9. Everest-Erfolg auch als Status-Update auf Twitter und Facebook. Und: er telefoniert mit seiner Frau. Was uns als große Errungenschaft präsentiert wird, markiert nichts anderes als den endgültigen Verlust der Privatheit. Sollen wir uns darüber wirklich freuen?



Seine Tränen sind echt. Aber sein Gipfelsieg gehört Samsung.

Siniweler - Ohne Tal

Kein Ort zum Verweilen, nirgends. Wohin uns die Reise führt? Geradewegs lotrecht zu allem, was das Herz schneller schlagen lässt.

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