Dienstag, 16. Juni 2009

Orange Sky ...

Alexi Murdoch zeigt, was die Reduktion auf das Wesentliche hervorbringen kann. Stelle ihn auf eine Stufe mit dem Redemption Song von Bob Marley hier in diesem Blog. Danke, Harry, für die Fährte!

But sister you know I'm so weary // And you know sister //
My hearts been broken // Sometimes, sometimes //

... but in your love, my salvation lies // in your love, my salvation lies ...


Dienstag, 9. Juni 2009

EremiTage ...

Einige Tage lebten wir von Wasser und wildem Rosmarin an den Hängen des Montsant. Verirrten uns im Dickicht alter Pilgerpfade und begegneten im "Clot de Cirer" dem Widder mit seinem goldenen Vließ. Was lag in der Luft, dass die Vögel selbst nächtens hier nicht zur Ruhe kamen?

albarca

Montag, 25. Mai 2009

Eh kana da ....

Wir taten unser Bestes und packten den Tag voll bis er aus allen Nähten platzte. Wer wir waren, werden wir bald vergessen haben. Nicht jedoch den Blick, den wir teilten. Und die Geschichten, an denen wir uns hinunter hangelten in die Zeit. Und das Lachen, das auch dann noch leicht saß, als der Sonnenball langsam an Fahrt verlor und - von den meisten unbemerkt - im Fuschlmeer versank. Zurück blieb eine Frage, die an diesem Abend keiner von uns berühren wollte.

In welcher Runde werden wir uns wiedersehn? Und wann ... ?

P1000491

Bild klicken für Großansicht.

Sonntag, 17. Mai 2009

Du oder Ich ...

Gestern, endlich, bei Maria Lassnig im MUMOK. Für alle, die die Ausstellung nicht sehen konnten, sei die Lektüre ihrer Tagebücher von 1943 - 1997 ("Die Feder ist die Schwester des Pinsels") ans Herz gelegt, aus denen uns Christoph Grissemann vorlas. Würdiger Abschluss und versöhnlicher Kontrapunkt zur völlig uninspirierten Interviewkonserve, die der von allen in den Himmel gelobte Kurator und Herausgeber eben dieser Tagebücher Hans Ulrich Obrist im Gespräch mit der Künstlerin fabrizierte.

Eigentlich eine Frechheit. Aber das traut sich - hier wie anderswo - natürlich niemand laut zu sagen.

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Um es mit der großartig alters- und schnörkellosen Lassnig zu sagen: "Wir lieben selbstbewusste Leute, weil sie uns das Denken abnehmen."

Donnerstag, 7. Mai 2009

Neulich am Schiff ...

... als unsere Grasfabrik noch nicht aufgeflogen und das Leben noch in Ordnung war, verabschiedete sich einer unserer bewährten Höhenarbeiter stilgerecht aus der runden Geburtstagszone. Während von draußen die Wellen an das Bullauge schlugen, schien alles andere als eine gute Ernte an den eigenen Haaren herbeigezogen. Wir hatten die Ruhe weg im Sturm.

P1000402

Mittwoch, 29. April 2009

To walk or not to walk ....

... seen at Fashion Week in Paris. Finden Sie es auch geschmacklos, darüber zu lachen? Aber zerkugeln darf man sich auch abseits des Moralinsäurehältigen, oder?

Donnerstag, 23. April 2009

Clara Luzia - Heartattack ...

ein Nachtrag zum mitreißenden Konzert von Clara Luzia im WUK vor 2 Wochen.

Freitag, 17. April 2009

Warum nur ...

... ist in diesem Blog eigentlich immer noch alles schwarz auf weiß? Soll ich stolz sein oder schamerfüllt. Was bitte ist heute richtungweisend? Und morgen gestrig? Schmerzt Wahrheit schwarz auf weiß am besten?

Donnerstag, 16. April 2009

Das Offensichtliche ist skandalös ...

Ökonom und Nobelpreisträger Krugman spricht aus, was alle wissen, und wird dafür vom offziellen Österreich in seiner Vize-Verharmlosung (die OeVP, die seit kurzem Kommunikation richtig buchstabiert, hat jetzt auch gleich ein Web 2.0!) gescholten bzw. zuunrechtgewiesen. Ich denke, wir sind nicht nur bankrottgefährdet, "wir" (bzw. die uns vertreten in der Welt) sind zum Schämen. Wann immer sie können bzw. ein Mikro in Reichweite ist.
Ich erinnere an unseren neuen Kasperl-Außenminister, diesen Spindelegger oder wie er heißt (merken sollte man sich wichtige Sachen), der sich bei mir mit der vertrottelten Meldung einführte, dass "wir" Österreicher aus vorschneller Systemverletzungssorge keinem der Guantanamo-Häftlinge Asyl gewähren werden (und überhaupt: wo kämen wir da hin?) und damals auch gleich wieder gelöscht wurde von meiner Kulturfestplatte.

ostbeteiligung

So weit geht die Obamafizierung hierzulande doch nicht. Die endet, wie die OeVP-Vorzugsschüler bewiesen, bei Web 2.0 - aus Angst vor einer besseren Welt oder einfach aus Mangel an Perspektive. Wenn Obama ein Don Quijote bleibt, dann stellten "wir" die Windmühlen. In bin nicht stolz auf dieses Bild - "Land der Hacker, Land der Gnome." Ich bin kein Teil von diesem "Wir". Definitiv nicht! Meine Blase ist echt!

Dienstag, 14. April 2009

Im Frühling im Winter ...

Hoch oben im Schnee
ein weißer Hase.
Bin ohne Vordergrund wie er.

Schitouren-Haiku zu Ostern 2009, am Großvenediger

P100277-ausschnitt

vlnr. Hohes Aderl, Großvenediger, Rainerhorn und ganz rechts hinten die Schwarze Wand;
zum Genießen im Cinemascope-Format auf Foto klicken

Montag, 6. April 2009

The desperate fight against spring

This is a typical Austrian scenery. People fight against spring. Because spring means pollution with blossoms and leaves. I ardently hate my downstairs neighbours.

Freitag, 3. April 2009

Schneeschuhwandern ohne Schneeschuh ...

Immer wieder ein Erlebnis: Heut früh morgens in der Breiten Riess am Schneeberg. Auch, wenn man die Schischuh daheim vergessen hat und alles nur stapfend erledigt - solange der Kopf rausschaut und man genießen kann.

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Auf Bild klicken, um es zu vergrößern.

Abfahrt in Wien um 4:15. Aufbruch im Schneebergdörfl um 5:30 bei 0°. Oben dann Föhnwind und eher wärmer. Leider alles etwas stumpf und nicht richtig firnbildend. Warten weiter auf ordentlichen Nachtfrost.

Donnerstag, 2. April 2009

Spring with Andrew Bird ...

So kann der Frühling beginnen. Ob ich ihn jemals LIVE sehen werde?


Andrew Bird: Plasticities from shoottheplayer.com on Vimeo.

Montag, 30. März 2009

Umverteilung, die Erste ...

Robert Misik war am Freitag in Hochform und fertigte neben diesem ein paar weitere denkwürdige Sätze: "Der Kapitalismus ist nicht gescheitert. Und Notverstaatlichungen führen keinen Sozialismus ein. Gescheitert ist zunächst einmal eine Ideologie und ein auf dieser beruhendes institutionelles - oder besser: antiinstitutionelles - Arrangement. Die basale Idee lautete: Wenn auf möglichst unregulierten Märkten so viele Menschen wie möglich ihrem Eigennutz folgen, schlägt das in einer mirakulösen Operation zum Nutzen aller um. Dies war eine ökonomische Doktrin, aber auch eine moralische Erzählung, die natürlich eine hohe Anziehungskraft auf Egoisten aller Art hatte, erklärte sie ja, dass eine Untugend - die Eigennützigkeit - tugendhafte Resultate zeitigt."

Siniweler - Ohne Tal

Kein Ort zum Verweilen, nirgends. Wohin uns die Reise führt? Geradewegs lotrecht zu allem, was das Herz schneller schlagen lässt.

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