Fontainebleau ...
Spätherbst im Zauberwald. Die Bleausards üben sich im Felsflüstern und beschwören die letzte Reibungswärme. Oder sie verkriechen sich im Unterholz - auf der Suche nach Pilzen. Kein optimaler Zeitpunkt also für einen Erstkontakt. Mit Baguette und Oliven belagern wir nasskalte Blöcke und klopfen die kalten Finger an den Schenkeln warm.

Ohne Buch und ohne Führer warten wir darauf, dass zuerst unser Blick und dann unser Körper das Denken übernimmt. Das Zeichen, dass wir vom Virus befallen sind. Demütig atmen wir durch und stecken uns hinter jeder Ecke ein neues Ziel. Denn wir wissen, dass der Boulderflaneur die erste Stufe ist auf dem Weg zum Bleausard.


Ohne Buch und ohne Führer warten wir darauf, dass zuerst unser Blick und dann unser Körper das Denken übernimmt. Das Zeichen, dass wir vom Virus befallen sind. Demütig atmen wir durch und stecken uns hinter jeder Ecke ein neues Ziel. Denn wir wissen, dass der Boulderflaneur die erste Stufe ist auf dem Weg zum Bleausard.

coyote05 - 30. Nov, 16:39
google sei dank
"Bleausard" (sprich: "Blohsahr") nennt man in Fontainebleau die meist betagteren Kletterer, die bei tendenziell eher unsportlichem Aussehen aber dafür mit unnachahmlicher Leichtigkeit die Boulder des Weltklassegebietes klettern. Zum typischen Bleausard gehört kein Crashpad oder Chalk, sondern nur ein Paar alte Ninjas (weiche Kletterschuhe) und ein kleines Stückchen Fußmatte (zum Sohlensäubern).
Da muß ich a bisl schmunzeln. Grüße nach Fontainbleau.
du musst schmunzeln ...