Sensation im Höllental: Erstes Foto der Gamseidechs ...
Neulich im Höllental stiegen wir aus der hochwasserführenden Schwarza hinauf in die Wände der Stadlwand, die ebenfalls wie ein Wildbach die Senkrechte füllte. Einzig der windumspielte Richterkamm, der das Wetter teilte und irgendwie nicht Teil davon war, bot uns trockenen Stein, den wir nahmen. Nebel rissen, Wolken fetzten, Sonnenlicht streifte unstet umher. Am letzten Grataufschwung des Stadlwandgrates, der sich wieder verstärkt in Nebel hüllte, dann - ein seltener Glückfsall - sahen wir sie, die sagenumwobene Gamseidechs. Kurz nur tauchte sie hinter dem letzten Grataufschwung auf und verschwand so schnell, wie sie gekommen war. Über die Schönleiten hinauf bis zum Klosterwappen liefen wir ihr nach, bis wir im dichter werdenden Nebel einsehen mussten, dass wir die Spur verloren hatten.
Was uns blieb, war der Moment der sich kreuzenden Blicke, die kurze Verbundenheit mit dem Fremden Getier und das unscharfe Foto, das wir geistesgegenwärtig aus der Hüfte schossen und diese Geschichte untermauert.

Was uns blieb, war der Moment der sich kreuzenden Blicke, die kurze Verbundenheit mit dem Fremden Getier und das unscharfe Foto, das wir geistesgegenwärtig aus der Hüfte schossen und diese Geschichte untermauert.

coyote05 - 28. Jul, 09:07

Geplant war der Kirchengrat auf den Ödstein und eine
Fazit: so wunderbar die Nord- und Südwände im Gesäuse sind, so prekär sind die Grate dazwischen. Schon am Kirchengrat, wo wir auf den Gr. Ödstein eine eigene Linie wählten, hatte man manchmal das Gefühl, dass nicht Griffe auszubrechen drohen, sondern körpergroße Schuppen, Quader (wohlgemerkt mit perfekten Kalkstrukutren an der Oberfläche), die nur mehr lose mit dem Fels in Verbindung sind. Das führt jede gediegene 3-Punkt-Technik ad absurdum.






