Montag, 3. Mai 2010

Adorno über kritische Popmusik

Die Frage brennt noch heute: "Wie reagieren wir auf Bilder im Wohnzimmer und in unseren Köpfen, die wir nicht bestellt haben und nicht mehr loswerden können?"



via Peter Glaser

Montag, 29. März 2010

Ben Nevis, Scottland - 94% humidity, minus something


Scottish Icetrip in Ben Nevis - English
Hochgeladen von Petzl-crew. - Sieh mehr Sport und Extremsport Videos.

Freitag, 26. März 2010

Spendenaktion für BUCALEMU: Die Nacht des Tsunami

Liebe Freunde,
viel hat sich getan seit meinem letzten Brief. Wir stehen mittlerweile bei 3845€ Spendengeld und wir möchten allen, die dazu beigetragen haben, von ganzem Herzen danken. Franciscos Tränen könnt ihr nicht sehen, als ich ihm erstmals von unserer Spendenaktion erzählte, aber er hat mir gesagt, er wird in BUCALEMU eine österreichische Flagge hissen, sobald er zurück ist … ;-)

Francisco ist mittlerweile wieder in Wien, weil er arbeitend seiner Familie am besten helfen kann. Die Geschichten und Bilder, die ich von ihm gesehen habe, sind traurig, erschütternd und mitunter sogar von einer gewissen Komik. Wie das Leben halt so ist.

Besonders in Erinnerung sind die Geschichten der ersten Nacht, das schreckliche Dunkel in BUCALEMU, das riesige Durcheinander, weil mit dem ersten Beben um 3 Uhr früh die komplette Stromversorgung zusammenbrach, der hastige Griff nach ein paar persönlichen Dingen und verzweifelte Suche nach Menschen, die einem lieb sind. Alles war auf der Straße, alles zitterte, alles strauchelte und nur Konturen, Ahnungen, Schreie.

Der Bruder und ein Cousin von Francisco, die noch am Strand waren und feierten, wurden gleich nach dem ersten Beben vom Meer erfasst, das in wenigen Sekunden 4 Meter anstieg, sich aber nicht überschlug. Sie kamen mit dem Schrecken davon. Eine knappe Stunde später kam die zweite, richtige Welle. Die Hütten am Meer stehen nicht mehr. Das Haus von Franciscos Onkels, an dem er 30 Jahre lang gebaut hat, ist wie vom Erdboden verschwunden. Der Platz, an dem es stand, wirkt leergefegt wie nach einer gründlichen Putzaktion. Das Haus von Francisco und seinen Eltern war über einen Meter hoch mit Wasser gefüllt. Und davor steht plötzlich nun ein Kiosk für PAPAS FRITAS, der einen Tag zuvor noch am Strand von BUCALEMU war, beinahe 1 Kilometer entfernt. Alles in allem sind 50% der Häuser nicht mehr da und auch der Strand von BUCALEMU ist wie verschwunden. Gespenstisch steht nun eine kleine Brücke mitten im Meer, die vor dem Tsunami von der Mole zum Strand führte. Das Erdbeben ist immer noch da. Seit über 3 Wochen zittert die Erde in BUCALEMU – jeden Tag aufs Neue.

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Franciscos Onkel an dem Platz, wo vorher sein Haus gestanden hat


















Und jetzt zur guten Nachricht: Wir haben zusammen mit Francisco und seinem Bruder, der vor Ort ist, einen Plan ausgearbeitet, wie wir am besten helfen können und sind gerade dabei eine Liste zu erstellen, von Verwandten und Bekannten, die die Hilfe am dringendsten benötigen. Und wir überlegen uns auch, womit wir am besten helfen können. Das heißt, wir werden von diesem Geld Dinge kaufen, die den Betroffenen am besten helfen und in bereits in den nächsten Wochen beginnen, sie zu verteilen.

Wir wissen, dass wir nicht viel bewegen können. Wie wissen jedoch auch, dass manchmal ein kleines Zeichen Berge versetzen kann.

Bis auf weiteres
Wolfgang und Silke


Wer noch nicht gespendet hat, kann es hier noch tun:

Konto: Tonninger/Erdbebenopfer Bucalemu, Erstebank, BLZ 20111, KontoNr. 30033319752, IBAN: AT572011130033319752, BIC GIBAATWWXXX

Die Brücke zum Strand, die nirgends mehr hinführt ...
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Der Kiosk EL TIO nach seiner weiten Reise vor dem Haus der Familie Gomez ...

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Fremdzündung

M. Hutter sinniert in der Sueddeutschen über die Rede vom geistigen Eigentum und das Dreigestirn Urheber, Verwender und Verwerter. Gut, die Verwerter leben vielleicht in einer etwas altertümlichen Welt - aber wenn man daraus gleich das Ende der gesamten damit verflochtenen Handelsbranche ableitet, dann muss man auch bereit sein, das Ende der Arbeit, so wie wir sie kennen, mitzudenken. Nur Mut! ;-)

Hier ein paar Auszüge:

"Der Dieb stiehlt Sachen. Das gestohlene Fahrrad ist weg, es ist nicht mehr an seinem Platz, es fehlt seinem Besitzer. Geistige Inhalte - Geschichten, Lieder, Bilder in allen möglichen Kombinationen - sind nicht weg, wenn sie erschlichen worden sind. Die Bilder und die Bücher sind noch an ihrem Platz, und die Spiele-Software läuft auf der ersten Kopie so gut wie auf allen weiteren Kopien.....

Geist ist flüchtig. Geist ist wie ein Gas, das sich unter bestimmten atmosphärischen Bedingungen verdichtet und entzündet. Eine neue Form, ein eigenständiges "Werk" entsteht....

Um die eigene Zündung auszulösen, muss jeder selbst in die Atmosphären eintauchen, in denen begabte und geübte Virtuosen ihre Geistprodukte aufführen. Seit etwa 100 Jahren gelingt dies nicht nur durch Bücher. Bis heute werden die "Inhalte" tatsächlich in richtigen "Behältern", in Büchern und Disketten, befördert. Die Behälter werden zunehmend überflüssig, weil die Codes der geistigen Erregung in Computercodes transformiert werden können....

Aber die Begeisterung reicht nicht, um das Feuer am Brennen, also die Musik-, Text- und Bildmacher am Zündeln zu halten. Die Verwender brauchen Formen der angemessenen Vergütung für die Urheber - aber nicht für die Verwerter, also diejenigen, die sich die Zugangsrechte zu den Werken angeeignet haben. Die Verwerter operieren weiter in der Welt der Behälter, die gestohlen werden können, und deshalb haben sie ein vitales Interesse daran, der fahrradfahrenden Bevölkerung und den eigentumsverpflichteten politischen Entscheidungsträgern einzubimsen, dass das Erschleichen einer Zündung nichts anderes sei als der Diebstahl einer Sache."

Sonntag, 14. März 2010

Gute Nachrichten aus BUCALEMU!

Liebe Freunde, es gibt gute Nachrichten!
Francisco hat sich gemeldet. Er und seine Familie sind erschöpft aber wohlauf. In BUCALEMU gibt es nach wie vor keinen Strom, kein Wasser und der Tsunami hat 50% der Häuser mitgenommen. Das von Francisco und seinen Eltern war Gott sei Dank nicht dabei. Es steht, ist aber sehr beschädigt. Er schreibt mir, dass ich BUCALEMU kaum wiedererkennen würde. „Tenemos mucho trabajo por delante“ – „wir haben viel Arbeit vor uns“ – meint er in seinem Mail lapidar. In diesem Moment weiß er noch nicht, dass wir zusammen bis jetzt 2.485 EURO!!!! zusammengetragen haben, um seiner Familie zu helfen.

Vielen Dank an dieser Stelle für Eure Unterstützung und dass ihr in dieser Zeit mit uns ward. Das Projekt BUCALEMU ist natürlich damit nicht zu Ende. Es beginnt. Jetzt kann es also losgehen. Jetzt macht Euer und unser Geld einen Sinn. WIR! können helfen … Werden euch natürlich auch über alle weiteren Schritte auf dem Laufenden halten. Und heute lasst uns einfach darauf anstoßen!!!! ;-)

Liebe Grüße Wolfgang + Silke

Dienstag, 9. März 2010

Bucalemu ... Bilder einer heilen Welt

So sah ich Bucalemu im Jänner 2007. Mit Francisco und Jao. Wir haben geredet, gelacht und wohl auch einiges getrunken. So aufgeregt waren wir, dass wir uns endlich nicht nur in Wien, sondern auch in Bucalemu begegnen und sie mir ihre Welt zeigen konnten.

Eine Welt, die nur aus Horizont besteht. Und dem Pazifik, der "dies endlos lange Brot knetet, das Chile heißt." (Pablo Neruda)

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Der Ort

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Der Strand

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Das Haus meines Freundes

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Francisco und ich - nach der Hochschwab Südwand

Was ist geblieben - außer meinen Träumen?

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Helft uns helfen! "Unserem Freund aus Bucalemu!"

Konto: Tonninger/Erdbebenopfer Bucalemu, Erstebank, BLZ 20111, KontoNr. 30033319752
IBAN: AT572011130033319752, BIC GIBAATWWXXX


Danke!

Montag, 8. März 2010

Und wieder mal fehlten die Worte ...

Gestern nicht in Bucalemu, sondern draußen in der Natur zum Auftanken. An Warscheneck und Rossarsch vorbei und über die Wetterlucken auf den Phyrner Kampl. Ein glasklarer Wintertag. Und endlich Schnee. Pulver - zum Abwinken.

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Hochmölbing, Kreuzspitze, Schroken mit Verbindungsgrat zum Phyrner Kampl. (zum Vergrößern anklicken)

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Es war so still, dass am Ende sogar der Priel das einzige Wolkenfenster an diesem Tag öffnete und zu uns herübersah. (zum Vergrößern anklicken)

Mittwoch, 3. März 2010

Neue Bilder und Informationen aus Bucalemu ... Helft uns helfen!

Heute über Twitter Search gefunden - einen Beitrag einer Tageszeitung aus der Gegend von Bucalemu. Parallel dazu laufend Aufrufe der Bevölkerung, nicht auf die kleinen Fischerdörfer an der Küste zu vergessen - Orte wie Bucalemu und Pichilemu -, da sich die ganze Hilfe zur Zeit auf die Gegend rund um Concepcion konzentriert.

Die Situation in Bucalemu ist angespannt. Nach wie vor kein Wasser und kein Licht: "específicamente el balneario de Bucalemu, donde he constatado que lo que la gente pide con mayor urgencia es tener agua y luz, ya que con estas dos cosas, la comunidad va a estar mejor."

Helft uns helfen! Unserem Freund Francisco, seiner Familie und den Menschen in Bucalemu!
Konto: Tonninger/Erdbebenopfer Bucalemu, Erstebank, BLZ 20111, KontoNr. 30033319752
IBAN: AT572011130033319752, BIC GIBAATWWXXX


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Dienstag, 2. März 2010

Help: My friend in Bucalemu ...

To read this post in English: please go to my friend Franz Kühmayer who contributed a second post and a very helpful translation: Lets demonstrate how much social there is in Social Media!

BUCALEMU ist ein kleines Fischerdorf am Pazifik, ca. 150 km südlich von Santiago de Chile. BUCALEMU ist das Dorf unseres Freundes Francisco, der seit 10 Jahren in Wien lebt und gerade daheim bei seinen Eltern war, als das Erbeben passierte und die Flutwelle kam. Seither habe ich nichts von ihm gehört. Keine Antwort auf Mail und SMS.

Heute früh dann die furchtbaren Bilder aus BUCALEMU – ein Youtube-Video gefunden über Twitter-Search. Ein Mann, der mit einem Kind durch die Straßen geht, anfangs nicht ganz so schlimm, dann aber sieht man, dass das Dorf nicht mehr steht. Es ist furchtbar. Wir müssen helfen. Helft bitte mit.



Wir haben ein Spendenkonto eingerichtet und verbürgen uns bei allem, was uns heilig ist, dass jeder Cent davon die Familie von Francicso und die Menschen in BUCALEMU erreicht. Die ERSTEBANK wird für dieses Konto keine Spesen verrechnen und: ich werde selbst hinunterfliegen und dafür sorgen, dass das Geld auch ankommt.

Lasst uns zusammen den Menschen in BUCALEMU helfen! Spenden an:
Konto: Tonninger/Erdbebenopfer Bucalemu, Erstebank, BLZ 20111, KontoNr. 30033319752
IBAN: AT572011130033319752, BIC GIBAATWWXXX


Noch etwas: ich weiß, wovon ich spreche. Ich war am Strand von BUCALEMU zusammen mit Francisco und im Haus seiner Eltern. Sein Vater ist ein Fischer ohne Boot. Er lebt und taucht an der Küste. Seine Mutter verarbeitet den Seetang vom Meer. Ich liebe dieses Land, das mich seit fast 15 Jahren begleitet und bin diesen Menschen zutiefst verbunden.

Während ich diese Zeilen schreibe, gehen die Worte von Pablo Neruda in meinem Herzen auf und ab: Sube a nacer, conmigo, hermano / Dame la mano desde la profunda / zona de tu dolor diseminado / No volverás del fondo de las rocas / No volverás del tiempo subterraneo.
Und hier eine versuchte Übersetzung: Erhebe dich und werde mit mir geboren, Bruder / Gib mir die Hand aus den Tiefen / deines hinausgeschleuderten Schmerzes. / Du wirst nicht zurückkommen vom Grund der Steine / und nicht zurück aus der unterirdischen Zeit.

Danke für jeden Cent!
Wolfgang Tonninger + Silke Stadelmann

Mittwoch, 10. Februar 2010

"Kapitalverbrechen" in Bad Aussee ...

Immer noch und immer wieder ... ein Kapitalverbrechen im wahrsten Sinne des Wortes. Und kein Hahn kräht danach ... in diesem Ort aus Narren und Funktionären.

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Dienstag, 2. Februar 2010

Gruppenbild mit Biwaksack ....

Samstags am Eiskogelgipfel im Tennengebirge geschah etwas ganz Außergewöhnliches. Ein nachkommender Skitourengeher verwandelte sich genauso plötzlich, wie er aus dem Nebel aufgetaucht war, in einen stehenden Biwaksack. Steff war so ratlos, dass er seine Banane im Mund vergaß und Fräulein S., die zunächst nur das Unterkiefer yogimäßig hängen ließ, fühlte sich nachträglich dadurch inspiriert und versteckte ihr Gesicht hinter einem farblich harmonierenden Balken. Nur ich versuchte ein Gespräch mit ihm, das jedoch kläglich scheiterte. Seit damals quälen uns viele Fragen, die allesamt unbeantwortet blieben: Denn besagter Tourengeher kam nicht wieder zum Vorschein bis wir abfuhren. Hätten wir ihm zuhilfe kommen sollen? Ich weiß es nicht.

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zum Vergrößern anklicken

Dienstag, 26. Januar 2010

und es gab eine Zeit da blühte ...

Brüte über diesem alten Buchtitel von Friederike Roth und erinnere mich an die Zeit, als dieser Blog ein Werkzeug war. Ein Werkzeug, das mich gleichermaßen motivierte, inspirierte und disziplinierte. Dann irgendwann letztes Jahr kam Twitter hinzu, ein Werkzeug des Teufels oder der Dialektik, wie Sie wollen und damit eine Möglichkeit, die gebloggten Inhalte besser zu verteilen. Doch es blieb nicht dabei. Aus der Verteilung wurde ein Selbstzweck und die Inhalte blieben liegen. Man verteilte, was man in die Hände bekam, bevor man sie sich damit schmutzig machen konnte. Die Peers waren plötzlich nicht mehr Orte der Produktion, sondern nur mehr Weichen einer nicht mehr näher definierten Sehnsucht. Und so geschah es, dass der revolutionäre Stachel, der anfangs in Social Media steckte (ich nenne ihn Cluetrain, als der Zug sich in Bewegung setzte), schnell gezogen und entfernt wurde. Damit war der Triumphzug einer vollkommen entgleisten SMS-Kultur nicht mehr aufzuhalten. Die Social Media Nutzung stieg ins Unermessliche. Nur die Zeit, die uns blieb, wurde weniger und weniger.

Gibt es Hoffnung? Vielleicht. Solange es Menschen gibt, denen dies ebenso unter den Nägeln brennt. Hannes Offenbacher könnte einer von ihnen sein.

Montag, 25. Januar 2010

Schitourenbedingungen Wölzer Tauern: Knapp daneben ist nicht vorbei ...

Nach einigem Hin und Her entschieden wir uns gestern, den Schnee im Donnersbachtal zu suchen. Als wir das Auto im hintersten Winkel (auf 1060 m in Meng) abstellten, trauten wir unseren Augen nicht: "weniger Schnee als in Wien" - war unsere Einschatzung, die wir halb Hilferuf halb Stoßseufzer synchron an den Himmel richteten. Irgendwie war es schwierig, den Lawinenbericht für die Obersteiermark (3!) mit dem in Verbindung zu bringen, was sich unseren Augen bot: beinahe apere oder windverblasene Hänge bis hinauf auf über 2000 Meter.

Es wurde ein weiterer Scouting-Tag in einen völlig entlegenen Talkessel der Wölzer Tauern - über die Riedleralm und Schwarzaalm in Richtung Blaufeldscharte und Talkenschrein. Und obwohl wir den Aufstieg bei ca. 1800 m - nicht nur aus Rücksicht auf unsere Schi - abbrachen, kamen wir in den Genuss von zwei überraschend schönen eingeblasenen Nordhängen und ca. 40 beinahe unbekümmerten Schwüngen.

Also alles eitel Wonne? Mitnichten! Denn an dieser Stelle ist zu betonen, dass dort, wo es Schnee hat - in den eingeblasenen Bereichen - die Schneedecke ein Kraus ist, zum Teil völlig ohne Unterlage und mit gefährlichen Hohlräumen.

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Blick in Richtung Blaufeldscharte: windverblasen und steinig.

5 Nachträge zur Tour:

1) Die benachbarte Wolfnalmspitze wies auf seinen Nordhängen laut lokaler Hardcore-Partie sehr gute Bedingungen auf.
2) Auf der nahegelegenenSchoberspitze wurde am selben Tag ein Schitourengeher von einem Schneebrett mitgerissen.
3) Es soll ja Tourengeher geben, die über eine gemachte Tour niemals etwas kommen ließen.
4) Eineinhalb Stunden Forsstraße mit durchschnittlich 3% Steigung verlangen ein ausgeglichenen Nervenkostüm.
5) Keine Menschenseele außer uns. Punktemaximum!

Montag, 4. Januar 2010

Es gibt ihn doch, den Schnee ...

27.12.2009: Mit Harry und Gigg, den Schröckener Telemark-Artisten, beim Aufstieg zur Hochkünzelspitze im Bregenzer Wald ...

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Gute Laune wird mit herrlichem Pulver belohnt. Pfiati 2009!

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Samstag, 2. Januar 2010

Im Schneckentempo über die Jahreswende ...

Lese zu Jahreswechsel in den Erfahrungen eines Athos-Pilgers und höre dazu die Ilias von Homer, in der grandiosen Übersetzung von Roul Schrott.

Im ersteren Buch stolpere ich über folgenden Satz: "Die Zeit ist kostbar, aber nicht knapp." Das könnte ein Motto sein für 2010!

Siniweler - Ohne Tal

Kein Ort zum Verweilen, nirgends. Wohin uns die Reise führt? Geradewegs lotrecht zu allem, was das Herz schneller schlagen lässt.

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