Wohl geseit! Hängt wohl aber auch von der Größe der Gesellschaft ab. In China können problemlos mer VWs gebaut und abgesetzt werden als in Mitteleuropa. Puff, the magic dragon.
coyote05 - 28. Nov, 18:14
und in dresden?
norte - 12. Dez, 16:20
Dresden?
Keine Ahnung. War in Leipzig. Aber egal: Habe dort die strukturell verfestigte Ungleichheit von unten betrachten können. Angereist noch in heller Aufregung über die vielbesprochenen 1 Euro/Stunde Jobs (Hartz IV, Zwangszuweisungen, Arbeit ausserhalb des Arbeitsrechtes etc.).
Bald wurde klar: Entgegen des Metadiskurses („Reichsarbeitsdienst“) stehen die Leute voll drauf. ALG II Bezieher nach Hartz IV erhalten im Osten 331,-/Monat. Dazu Wohnung, Heizung, Kleiderpauschale. Durch die 1,- Jobs kann man nochmals rund 120,- dazuverdienen. Ein echter Anreiz. Sieht unterm Strich auch finanziell besser aus, als die 600,- Ich-AG.
Den Hacklern sind Zwangszuweisungen wurscht. Die wollen Hackeln und Kohle. Wie überall. Gute, alte Welt.
Die Jungen, Projektler, Entreprenneure finden es toll, weil sie sich gemeinnützige Träger suchen können, bei denen auch ihren eigenen Interessen nachgehen und deren Infrastruktur nutzen können.
Die Träger erhalten 200,- bis 500,- / Monat pro 1,- Eurokraft (inkl. Bezahlung). Über die Restsumme können sie Budgetlöcher stopfen. Große Freude.
Die vom Arbeitsamt (neudeutsch: Bundesagentur für Arbeit) haben die Leute sechs Monate mindestens aus der Statistik draußen. Jubel in der Politik, Streicheleinheiten für den Apparat.
Es bleiben: Nur Sieger und zigtausend Anträge auf 1 Euro Jobs, die aufgrund des Andrangs nicht abgearbeitet werden können.
Also eine WINWINWINWIN-Spirale, dass man speiben möchte, wenn man es volkswirtschaftlich und arbeitsmarktpolitisch betrachtet. Strukturell verfestigte Ungleichheit flächendeckend inszeniert als systemisches Gewinnspiel. Lächelnde Monaden.
und in dresden?
Dresden?
Bald wurde klar: Entgegen des Metadiskurses („Reichsarbeitsdienst“) stehen die Leute voll drauf. ALG II Bezieher nach Hartz IV erhalten im Osten 331,-/Monat. Dazu Wohnung, Heizung, Kleiderpauschale. Durch die 1,- Jobs kann man nochmals rund 120,- dazuverdienen. Ein echter Anreiz. Sieht unterm Strich auch finanziell besser aus, als die 600,- Ich-AG.
Den Hacklern sind Zwangszuweisungen wurscht. Die wollen Hackeln und Kohle. Wie überall. Gute, alte Welt.
Die Jungen, Projektler, Entreprenneure finden es toll, weil sie sich gemeinnützige Träger suchen können, bei denen auch ihren eigenen Interessen nachgehen und deren Infrastruktur nutzen können.
Die Träger erhalten 200,- bis 500,- / Monat pro 1,- Eurokraft (inkl. Bezahlung). Über die Restsumme können sie Budgetlöcher stopfen. Große Freude.
Die vom Arbeitsamt (neudeutsch: Bundesagentur für Arbeit) haben die Leute sechs Monate mindestens aus der Statistik draußen. Jubel in der Politik, Streicheleinheiten für den Apparat.
Es bleiben: Nur Sieger und zigtausend Anträge auf 1 Euro Jobs, die aufgrund des Andrangs nicht abgearbeitet werden können.
Also eine WINWINWINWIN-Spirale, dass man speiben möchte, wenn man es volkswirtschaftlich und arbeitsmarktpolitisch betrachtet. Strukturell verfestigte Ungleichheit flächendeckend inszeniert als systemisches Gewinnspiel. Lächelnde Monaden.