Kerschkern ...
... bin zwar nicht geschmolzen, habe aber wieder mal erlebt, was Natur kann, wenn man sich in ihr bewegt, über Stunden. Nicht sitzen und schauen, was ja doch wieder nur zum Denken und Grübeln führt, sondern tun. Einen Schritt nach dem anderen, den Kopf leergehen - zusammen mit meinem Bruder - bis auch der letzte Kerschkern ausgespuckt ist. Und dann zum Drüberstreuen beim Jansenberger (vulgo Beisteiner) auf der Holzterrasse sich den Kopf aufheizen und - jetzt darf man es, die Müdigkeit macht es leicht und beinahe ungefährlich - schauen, schauen, schauen ...
Was für ein Name für einen Berg und was für ein Zungenbrecher: Koa kloans Kind ko koan kloan Kind oan kloan Kerschkern kloa kliabn. Heimwärts mit einem roten Osterei von der Wirtin.



Was für ein Name für einen Berg und was für ein Zungenbrecher: Koa kloans Kind ko koan kloan Kind oan kloan Kerschkern kloa kliabn. Heimwärts mit einem roten Osterei von der Wirtin.



coyote05 - 6. Apr, 18:38
lechz
warum suchen wir diese schönen Herausforderungen..
Herman Tichy hat es so erklärt.
Erklärungsversuche
"Es ist viel über den letzten Sinn und die Beweggründe des Bergsteigens geschrieben worden. Ich kann dem nichts Neues hinzufügen; es gibt, so möchte ich glauben, ein paar Dinge auf dieser Welt, die vollkommen und nicht zu überbieten sind, die in Form, Klang oder Geistigkeit etwas Endgültiges darstellen: etwa eine Statue aus dem alten Griechenland, eine Symphonie von Beethoven, ein Satz aus der Bergpredigt. Ebenso vollkommen und endgültig sind manche Berge. Wenn man demütig ist und dieses Einmalige offenen Sinnes auf sich wirken lässt, fühlt man den grossartigen Hauch des Jenseitigen, das dann keine Schrecken und dunkle Geheimnisse mehr birgt, sondern nur ein strahlendes Glück, das wir im weitesten Sinn Gott nennen dürfen. Der Wunsch nach diesem Erlebnis mag manchen unvorsichtigen Schritt, der das Leben gefährdet, verzeihlich machen."
Abwerfen
...jetzt muss ich aus was sagen